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Ersatzgeschwächter NEV beendet Saisonvorbereitung mit Niederlage nach Penaltyschießen

Wenn eine missglückte Generalprobe ein gutes Omen für den Ernstfall ist, dann steht dem Neusser EV ein guter Start in die neue Regionalliga-Saison bevor. Dass der gestrige Tag unter keinem guten Stern stehen würde, konnte man schon vormittags erahnen, als sich die Befürchtungen um die Verletzung von André Schroll bestätigten. Der Stürmer hatte sich tags zuvor einen dreifachen Kieferbruch zugezogen und wurde noch am Sonntag operiert. Da auch Paul Gebel und Schahab Aminikia verletzungsbedingt passen mussten, darüber hinaus Jerome Baum aus beruflichen Gründen fehlte, war die Personalsituation vor dem letzten Testspiel durchaus angespannt. Auf Neusser Seite machte man aus der Not eine Tugend und gab den Junioren Marc und Tom Sprengnöder sowie Noah Kalinowski die Chance, sich bei der „Ersten“ zu bewähren. Vom Trainergespann Ackermann/Tursas reichlich mit Eiszeiten bedacht, dankten es die Youngster mit engagierten und guten Leistungen.

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NEV feiert erfolgreiche Saisoneröffnung – und ein unerwartetes Comeback

Besondere Ereignisse erfordern besondere Maßnahmen. Beim ersten Aufeinandertreffen mit einer luxemburgischen Mannschaft überraschte der NEV mit dem Einsatz von Stürmer Holger Schrills, der privat in Neuss weilte und die Gelegenheit nutzte, sein Team zu unterstützen. Im Rampenlicht standen jedoch zunächst die ehemaligen Neusser Vorstandsmitglieder, die anlässlich der Saisoneröffnung mit großem Dank verabschiedet wurden. Dann rückte der Sport in den Vordergrund und die NEV-Cracks gingen von Beginn an sehr konzentriert zu Werke. Noch nicht einmal vier Minuten waren gespielt, da stand es bereits 2:0 für die Gastgeber. Zwei kluge Aufbaupässe verwerteten Schahab Aminikia bzw. Thorben Beeg, nachdem die Neusser Stürmer ihren Gegenspielern zuvor entwischt waren. „Mit dem hohen Tempo und dem Stellungsspiel hatten wir von Beginn an unsere Probleme“, gab Gäste-Trainer Petr Fical nach der Partie ehrlich zu, „in der Defensive waren wir zum Teil auch ein wenig zu brav.“ Offensiv trat sein Team im ersten Drittel nur selten mit Kontern in Erscheinung, dann aber direkt gefährlich, wie ein Pfostentreffer in der achten Spielminute zeigte. Nach weiteren Neusser Toren durch Pascal Rüwald und André Schroll stockte dann aber allen Beteiligten der Atem, als den Letztgenannten ein Schlagschuss seines Teamkollegen Gerrit Ackers im Gesicht traf (20.). Der Routinier musste mit Verdacht auf Bruch des Unterkiefers ins Krankenhaus gefahren werden, auch die Drittelpause wurde wegen der notwendigen Eisaufbereitung vorgezogen. Trotz dieser unschönen Szenen blieben die Neusser auch im mittleren Abschnitt spielbestimmend und zeigten weiterhin sehenswerte Kombinationen. Gerrit Ackers (25.) und Holger Schrills (33.) waren mit Schüssen aus der Halbdistanz erfolgreich, doch auch die Gäste durften ihren ersten Treffer bejubeln, Teemu Hinkula markierte in Überzahl das zwischenzeitliche 5:1 (29.). Überhaupt kamen die Luxemburger zunehmend besser ins Spiel, bekamen die Neusser Stürmer aber weiterhin nicht in den Griff. Pascal Rüwald (36.), Stefan Kaltenborn (39.) und Holger Schrills (40.) sorgten bis zur zweiten Pausensirene für klare Verhältnisse. Erst im letzten Drittel ließen es die Quirinusstädter in der wohltuend fairen Begegnung etwas ruhiger angehen, so dass Colm Cannon auf 9:2 verkürzen konnte (44.). Maximilian Stein schraubte das Ergebnis mit einem schönen Unterzahlkonter in zweistellige Höhe (50.), während Holger Schrills seinen Hattrick perfekt machte (53.). Trainer Boris Ackermann zog nach einer intensiven Trainingswoche ein positives Fazit: „Wir haben sehr konzentriert und diszipliniert gespielt, auch taktisch wollten und konnten wir ein Zeichen setzen.“ Auch Gäste-Coach Petr Fical, der selbst über ein Jahrzehnt lang in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gespielt hat, zeigte sich trotz des deutlichen Resultats nicht unzufrieden. „Wir haben nur dieses eine Testspiel vereinbart, daher war es für uns umso wichtiger als Vorbereitung auf die nächste Woche beginnende Meisterschaft“, hob der frühere Stürmer hervor, der für Deutschland bei zwei Weltmeisterschaften und einmal bei den Olympischen Spielen (2006) aktiv war.
Für den NEV steht bereits am heutigen Abend das nächste (und letzte) Testspiel an, wenn um 20 Uhr der EHC Troisdorf im Südpark gastiert.

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Neusser EV eröffnet Saison mit Premiere

Sechs Monate ist es her, dass die Kufen-Cracks des Neusser EV (NEV) die letzten Spuren auf heimischem Eis hinterlassen haben. Mit dem souveränen Klassenerhalt in der Regionalliga West erreichten die Quirinusstädter trotz zwischenzeitlicher personeller Turbulenzen das sportliche Mindestziel und treten somit erneut in der höchsten deutschen Amateurklasse an. Nachdem sich das Gesicht der Mannschaft im vergangenen Jahr recht deutlich veränderte, hielten sich die Abgänge in der Sommerpause 2018 zumindest quantitativ in Grenzen. Am Samstag, den 22. September steht für die Löwen anlässlich der offiziellen Saisoneröffnung 2018/2019 gleich eine besondere Premiere an: Erstmals gibt mit Tornado Luxembourg ein Team aus unserem Nachbarland seine Visitenkarte im Eisstadion am Südpark ab.

Auf der Torhüterposition sorgt man sich in Neuss traditionell nicht. Die Qualitäten von Routinier Ken Passmann sind bekannt und mit Patrick Fücker (25 Jahre, zuletzt Dortmund) steht ein weiterer gut ausgebildeter Schlussmann zwischen den Pfosten. Auch für die Verteidigung gab es im Sommer Erfreuliches zu vermelden: Paul Gebel löste sein Versprechen ein und ist nach studienbedingtem Auslandsaufenthalt zum NEV zurückgekehrt und Gerrit Ackers (30, Grefrath) trug vor vier Jahren ebenso bereits das Neusser Trikot. Neu ist Andre Nelleßen (24), der in Reuschenberg allerdings schon aus Duellen gegen die Grefrather EG bestens bekannt war. Da zudem zahlreiche Leistungsträger gehalten wurden, fühlen sich die Löwen in der Defensive gut gerüstet.

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NEV unterliegt mutigen Pinguinen im Penaltyschießen

„Die Ergebnisse sind bei Testspielen zweitrangig.“ Dies sagte NEV-Coach Boris Ackermann bereits nach den Partien in Dinslaken und Troisdorf, und auch für den gestrigen Heimauftakt gegen Wiehl galt die gleiche Aussage. Dass der Trainer mit dem dritten Auftritt seiner Truppe nur teilweise zufrieden sein konnte, lag dann auch weniger am Ergebnis, als daran, dass es bei der Umsetzung des taktischen Konzepts diesmal haperte.
Da im Vergleich zum Freitagsspiel Gerrit Ackers und Stefan Kaltenborn wieder zur Verfügung standen, konnte man gegen den amtierenden Landesliga-Meister erneut drei Reihen aufbieten. Mit dem frühen Führungstreffer durch Maximilian Stein begann die Partie auch wunschgemäß, dem zwischenzeitlichen Ausgleich (Sandro Kosche, 8.) ließ der 19-Jährigeseinen zweiten Treffer folgen (13.). In der überaus fairen Begegnung (insgesamt 14 Strafminuten) mussten sich die Neusser dann aber eineinhalb Minuten in doppelter Unterzahl bewähren und schlossen diese Druckphase optimal ab – Pascal Rüwald verwertete seinen Konter mit der Pausensirene zum 3:1. Die Gäste aus Wiehl traten jedoch couragiert auf, trafen 32 Sekunden nach Wiederbeginn zum 3:2 (Simon Cremer) und ließen sich auch von einem Doppelschlag durch Francesco Lahmer und Sven Schiefner (28./29.) nicht beirren. Yannick Beste verkürzte noch in der gleichen Spielminute auf 5:3, spätestens da merkten die „Alpha Penguins“, dass an diesem Abend mehr drin war, als nur ein achtbares Resultat. „Natürlich haben wir auch ein paar Sachen ausprobiert“, relativierte der Neusser Trainer nach der Partie, kritisierte aber auch, dass sein Team offensiv zu kompliziert agierte und dem Gegner defensiv zu viele Freiräume ließ. Diese nutzten die Gäste aus dem Oberbergischen im letzten Abschnitt, erneut Beste (44.) und Samuel Nohl (48.) egalisierten die Begegnung. Zwar brachte eben dieser Nohl seine Mannschaft mit zwei Strafzeiten in der Schlussphase noch einmal in Bedrängnis, doch Zählbares sprang für die Neusser nicht mehr heraus. Wie schon bei der Partie in Dinslaken einigte man sich auf ein anschließendes Penaltyschießen, bei dem sich die Gäste für ihren engagierten Auftritt selbst belohnten. Yannick Beste und Marco Kosche waren mit ihren Versuchen erfolgreich, während auf Neusser Seite nur Francesco Lahmer traf.
Nach zwei durchaus überzeugenden Auftritten war die Niederlage gegen Wiehl ein Dämpfer zur richtigen Zeit. Bis zum Meisterschaftauftakt verbleiben noch zwei Wochen, die man mit intensiver Trainingsarbeit nutzen wird. Am kommenden Samstag feiert der NEV die offizielle Saisoneröffnung, um 19:30 Uhr trifft die 1. Mannschaft dann auf das Team von Tornado Luxemburg.

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Neusser EV eröffnet Saison mit Premiere Administrator @ (20 Sep 2018 : 12:20) (Presse Allgemein)
Standesgemäßer Sieg und Strafzeitenflut Administrator @ (16 Sep 2018 : 08:50) (1. Mannschaft)
Zwei Spiele in Bremerhaven für Junioren Administrator @ (11 Sep 2018 : 16:06) (Junioren)
Munterer Aufgalopp in der Traberstadt Administrator @ (10 Sep 2018 : 08:27) (1. Mannschaft)
Wahnsinn Administrator @ (10 Sep 2018 : 08:21) (Junioren)
BALD GEHT ES WIEDER LOS Administrator @ (11 Aug 2018 : 17:33) (1. Mannschaft)
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