Spielbericht

2018_01_12.jpg

Das Spiel in Hamm, ein Spiel um die goldene Ananas so Coach Boris Ackermann bei der Pressekonferenz. Für beide Teams stand fest wie es weiter geht. Für Neuss beginnen die Aufstiegsspiele zum Verbleib in der Regionalliga und für Hamm war der fünfte Platz schon eingetütet. Das Ergebnis mit 7:0 war daher nur zweitrangig. Das Ziel keinen weiteren Spieler durch Verletzung zu verlieren, wurde nicht erreicht. Pascal Rüwald verletzte sich schon im ersten Drittel.

Das erste Drittel ging mit 1:0 an die Hausherren. Torschütze der Tscheche Martin Benes. Boris Ackermann hatte zur Schonung seines Stammkeepers den Back-Up Bastian Jakob ins Tor gestellt. Für ihn war der Abend nach gut 24 Minuten beendet, nachdem die Eisbären zwei Tore in 12 Sekunden geschossen hatten. Torschütze erneut Martin Benes und Oliver Kraft. Hamm hielt den hohen Druck bei und erzielte durch den weiteren Kontingentspieler Michal Spacek in Unterzahl das vierte Tor. Durch einige dummer Strafzeiten schwächte sich der NEV selber. Durch das lange Spielen in Unterzahl konnten die Gastgeber durch Oliver Kraft und wiederum Martin Benes auf 6:0 erhöhen. Kevin Trapp sorgte mit seinem Tor im letzten Drittel für den Endstand.

Coach Boris Ackermann war über die vielen unnötigen Strafzeiten im zweiten Drittel verärgert. Durch die Verletzung von Pascal Rüwald waren aber auch nur noch 12 Spieler einsatzbereit. Verletzungen sollten im Hinblick auf die nächsten wichtigen Spielen eigentlich vermieden werden. Unser Nachwuchsspieler Dennis Nürenberg wurde neben dem Torhüter der Eisbären zum besten Spieler seines Teams gewählt. Der Blick ist jetzt auf das nächste Wochenende gerichtet, wenn es gegen Troisdorf und Grefrath, jeweils auswärts, geht. Zwei Siege und der Grundstein zum Verbleib in der Liga ist gelegt.

bg_kalender.jpg

In Herford war gegen den heimischen Tabellenzweiten nichts zu holen. Zwei Drittel hielt die Mannschaft gut mit dem Favoriten mit. Das am Ende eine 7:2 Niederlage mit nach Hause genommen wurde, ist dem stark reduzierten Kader und einem guten letzten Drittel der Ice Dragons zu zuschreiben.

Für die Gastgeber war der Heimsieg wichtig um die Chancen auf Platz 2 nach Ende der Hauptrunde nicht zu verlieren. Der NEV begann gut und erzielte das 0:1 durch Schahab Aminikia auf Vorlage von Jaime Lindt und Max Stein in der vierten Minute. In Überzahl glich der Kanadier Killian Hutt in der sechsten Minute zum 1:1 aus. Ein Alleingang des gleichen Spielers konnte Ken Passmann in der 11. Minute entschärfen.
Die erneute Führung für den NEV erzielte erneut Schahab Aminikia in der 25. Minute. Pascal Rüwald und Christian van Berg waren die Zuspieler. Den Ausgleich zum 2:2 konnte der neu verpflichtete Kanadier Ben Skimmer nach der Hälfte der Spielzeit erzielen. Der gleiche Spieler war auch für die erstmalige Führung der Heimmannschaft in der 33.Minute verantwortlich.

bus.jpg

Während fast das gesamte Rheinland die fünfte Jahreszeit feiert, bereiten sich die Eishockey-Cracks des NEV auf den kommenden Sonntag vor, an dem es zum vorentscheidenden Duell im Kampf um die Play-off-Plätze kommt. Nachdem die ursprünglich für den 10. Dezember terminierte Partie dem Schneechaos zum Opfer fiel, kommt es ausgerechnet am Kappessonntag, dem höchsten karnevalistischen Feiertag in Neuss, um 18 Uhr zum Nachholspiel. Der enge Spielplan ließ keine andere Option zu, so dass es für die Schützlinge von Boris Ackermann heißt: Training statt Karneval. Mit zwei Einheiten am Donnerstag und Samstag will man die Voraussetzung für einen Erfolg in Osthessen schaffen, und damit eine gute Ausgangsposition vor dem Abschlusswochenende der Hauptrunde. Einen Vorgeschmack, wie schwer diese Aufgabe wird, bekamen die Quirinusstädter bereits vor zwei Wochen. Mit 10:5 siegten die Luchse im Südpark, ein Abend, an dem auf Neusser Seite fast alles schief ging, was irgendwie schiefgehen konnte. Auf eine Wiederholung würde man nur allzu gerne verzichten, und die Frage, was dafür getan werden muss, ist eigentlich recht schnell beantwortet. Der zur Jahreswende verpflichtete US-Amerikaner Bobby Sokol darf ebenso wenig zur Entfaltung kommen, wie der Deutsch-Tscheche Jan Hammerbauer. Leichter gesagt als getan, wenn man weiß, dass beispielsweise auch Routinier Benjamin Schulz und Youngster Thomas Lichnovsky über entsprechende offensive Qualitäten verfügen. Eine konzentrierte Defensivleistung wäre die Voraussetzung für einen Sieg bei den aktuell punktgleichen Luchsen, und somit wird auch klar, dass es in Lauterbach „um alles“ geht. Für den Fall, das sich eines der Teams die volle Punktzahl sichert, wäre auch der direkte Vergleich gewonnen, so dass es für den Verlierer gälte, in den ausstehenden zwei Partien vier Punkte mehr zu sammeln, als der Kontrahent. Und da die Luchse über das deutlich leichtere Restprogramm verfügen, werden die Neusser alles daran setzen, die begehrten Zähler mit auf die Heimreise zu nehmen. Seine kämpferischen Qualitäten hat das Team um Kapitän Max Bleyer in dieser Saison bereits oft genug bewiesen, und auch wenn man sich der Stärken des Gegners bewusst ist, geht man optimistisch in das vorentscheidende Duell.

2017_06_12.jpg

In Dinslaken hingen die Trauben für den NEV zu hoch. Mit 6:1 gewannen die Gastgeber die Partie. Vom Ergebnis her 2-3 Tor zu hoch, da waren sich beide Trainer nach Spielende auf der Pressekonferenz einig.

Die Kobras führten nach 18 gespielten Minuten mit 2:0. Beide Tore fielen unter merkwürdigen Umständen. Das 1:0 bei einer 5-3 Überzahl für die Gastgeber, wobei die Strafe gegen Sven Gotzsch unberechtigt war. Dem 2:0 ging eine klare Abseitsstellung voraus. In der 19. Minute erzielte Andre Schroll nach einem Missverständnis in der Abwehr der Kobras den Anschlusstreffer. Sven Gotzsch und Alexander Zaslavski die Assistenten.
Trotz zahlreicher Möglichkeiten im weiteren Spiel, war dies der einzige Treffer des NEV an diesem Abend. Das Match war leider geprägt von zahlreichen Strafzeiten, die überwiegend den NEV trafen. In dem trotzdem ausgeglichenem Spiel erzielten die Kobras vier weitere Tore. Beim letzten Treffer war das NEV-Gehäuse verwaist um in Überzahl das Ergebnis etwas freundlicher zu gestalten.

Fazit: Da auch Lauterbach nicht punkten konnte, kommt es am Karnevalssonntag dort zu einer Vorentscheidung um den achten Platz.

2018_01_28_1.jpg

In einem engen Spiel besiegten die Ratinger Aliens den Neusser EV mit 5:3. Wie bei den letzten Spielen am Sandbach lieferte der NEV auch diesmal eine gute Leistung ab und das Spiel hätte auch in eine andere Richtung gehen können.

Die Gastgeber kamen gut ins Spiel und konnten in der zweiten Minute durch die Brazda-Zwillinge die 1:0 Führung erzielen. Beide Teams schenkten sich nichts und beide Torhüter standen des öfteren im Mittelpunkt. Auf das nächste Tor mussten die 414 Zuschauer bis zur 24. Minute warten. Torschütze Thomas Dreischer. Kurz darauf eine doppelte Überzahl für den NEV. In diese Zeit schlug die Scheibe im Ratinger Tor nach einem Schlagschuß direkt neben dem Pfosten ein. Leider wurde dem Anschlußtreffer jedoch die Anerkennung versagt. Dieser fiel aber in der 39. Minute durch Christian van Berg nach Vorlage Dominick Thum. In die Euphorie des Tores stellten die Aliens den alten Abstand durch Marvin Moch noch vor der Drittelpause wieder her. 80 Sekunden waren im letzten Drittel gespielt, als Christian van Berg mit seinem zweiten Tor auf 3:2 nach Zuspiel von Pascal Rüwald und Andre Schroll verkürzen konnte. Wie schon kurz zuvor konnten die Aliens antworten und erzielten nur eine Minute später durch Stepan Kuchynka das 4:2. Der NEV blieb weiter gefährlich und die mitgereisten Fans feuerten ihr Team lautstark an. Das Duell der Fans ging klar an den NEV. Tim Dohmen erzielte das schönste Tor des Abends als er drei Spieler der Gastgeber in Art von Marcel Hirscher wie Slalomstanden umkurvt und zum 4:3 in der 46.Minute einnetzt. Seine Assistenten Lorenz Schneider und Sven Schiefner. Der NEV war jetzt überlegen, hatte aber nicht das Glück für einen weiteren Treffer. Diesen erzielten die Gastgeber in der 54. Minute bei einem ihrer Konter.

Coach Boris Ackermann war mit der Leistung seines Team nach der Vorstellung am Freitag wieder etwas versöhnt. Der Ratinger Trainer sah seine Mannschaft in einem kampfbetonten und engen Spiel als glücklichen Sieger.

2018_01_15_2.jpg

Ein 5:4 Sieg gegen die Rockets aus Diez-Limburg. Ein Sieg der auf den Kampf, den Einsatzwillen und vor allem auf die Leidenschaft zurück zu führen war. Schon im Vorfeld stand fest, dass Coach Boris Ackermann auf Sven Schiefner und Schahab Aminikia verzichten muss.

2018_01_12.jpg

Ein 2:4 stand am Ende auf der Anzeigetafel im Spiel gegen den amtierenden Meister aus Hamm. Auch wenn das Spiel verloren ging, überzeugte die Mannschaft erneut mit ihrer Einstellung und der kämpferischen Leistung. Der fade Beigeschmack ist, dass zwei Spieler, Sven Schiefner und Neuzugang Schahab Aminikia, verletzt wurden und mit einem Einsatz wohl vorerst nicht zu rechnen ist. Coach Boris Ackermann war sichtbar geschockt über diese beiden Verletzungen.

2018_01_08.jpg

In einer fairen Begegnung mit nur je 6 Strafminuten gewann der Gast aus Herford die Partie mit 1:6. Ein Ergebnis welches sicherlich zu hoch ausgefallen ist. Bis zur 35.Minute war es ein enges Spiel. Auch bei diesem Spiel wurde das Game wieder von Spielern entschieden, die aus dem Ausland stammen. Sie waren an vier der sechs Gästetoren beteiligt und machen einfach den Unterschied aus.

2017_12_24.jpg

Ein Weihnachtsgeschenk mit einem Sieg und somit drei Punkte im letzten Heimspiel des Jahres 2017 gab es nicht. Der Gast aus Dinslaken entführte diese mit einem 2:7 Sieg an den Niederrhein.
Das Spiel begann so, wie man in Soest aufgehört hatte. Nach 64 Sekunden erzielte Dominick Thum ohne große Gegenwehr der Kobras das 1:0 auf Zuspiel von Alex Richter. In der fünften Spielminute stellte Jamie Lindt den Spielstand auf 2:0, nachdem er von Francesco Lahmer angespielt wurde. Noch in der gleichen Spielminute hatte Tim Dohmen die Chance zum 3:0 nach einem Alleingang. Jetzt aber war der Dinslakener Torhüter der Sieger. Die Kobras wurden jetzt wach und konnten in der sechsten Minute auf 2:1 durch Michal Plichta verkürzen.

bus.jpg

Nach der Niederlage am Freitagabend gegen die Ratinger Ice Aliens präsentierte sich in Soest eine andere Mannschaft. Über den Kampf und mit unbändigem Einsatzwillen siegte das Team mit 4:6. Ein Sieg der über die 60 Minuten gesehen verdient war.

Schon vor dem Spiel sagte Neuzugang Sven Schiefner: "Heute holen wir uns hier die drei Punkte. Wir müssen nur über die vollen 60 Minuten konzentriert bleiben und uns keinen Black Out wir am Freitag leisten". Auch der Trainer der Soester EG war mit dem Sieg des NEV einverstanden, da seine Mannschaft den Kampf nicht angenommen habe.


Copyright © 2018, Neusser EV
unsere Mediapartner
Anschrift
   Jakob-Koch-Str. 1
     41466 Neuss

   0 21 31/31 38 911
  0 21 31/31 38 912