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ERNEUT GUTE LEISTUNG

Die Heimspiele gegen den EHC Neuwied sind immer eine enge Kiste. Am Ende stand dort ein 3:5 auf dem Scoreboard. Beide Mannschaften gingen dezimiert in das Match, welches zu den sehr guten in der Regio gehörte. Bei den Gästen fehlten fünf Spieler und beim heimischen NEV derer drei, mit den Verteidigern Andre Nellessen und Gerrit Ackers sowie Stürmer Schahab Aminikia. Da Ex-Kapitän Holger Schrills zur Verfügung stand und ein gutes Spiel ablieferte, konnten beide Teams 18 Spieler auf das Eis schicken.

Es war eine spannende Begegnung mit Torchancen auf beiden Seiten. Zweimal geriet der NEV im ersten Drittel in Unterzahl, konnte aber mit viel Einsatz als Kollektiv das 0:0 gegen die qualitativ sehr gut besetzten Gäste halten. Auch ein Verdienst der beiden sehr guten Torhüter. Möglichkeiten zur Führung hatte der NEV immer wieder.
Der Ex-Neusser Alex Richter war es, der in der 28. Minute mit dem 0:1 den Bann brach. Zu diesem Zeitpunkt hätte der NEV schon gut und gerne mit einem oder zwei Toren führen können.

Turbulent dann die letzten 20 Minuten. Was vorher Mangelware war, gab es jetzt mit noch sieben Tore für die 163 Zuschauer im Überfluß. Dominick Thum erzielte den Ausgleich in Überzahl in der 46. Minute. Vorlage David Bineschpayouh und Sven Schiefner. Der NEV nützte jetzt seine Möglichkeit besser. Timon Busse erzielte das 2:1 in der 50. Minute nach Zuspiel von Max Stein und Jaime Lindt. Der NEV hatte die Bären jetzt aufgeweckt und angeführt von ihren beiden transferkartenpflichtigen Spieler Michael Jamieson und Martin Brabec drehten sie das Spiel in fünf Minuten auf 2:4. An allen drei Toren waren diese beiden beteiligt. Drei Minuten vor Schluß verkürzte Timon Busse auf 3:4. Seine Assistenten David Bineschpayouh und Jaime Lindt. So blieb das Match bis in die Schlußminute spannend. Nachdem das Trainergespann Ackermann/Tursas ihren Goalie vom Eis holten, machte Neuwied mit dem 3:5 den Sack zu.

Was bleibt unterm Strich: Die Mannschaft machte dort weiter wo sie gegen die Ratinger Ice Aliens aufgehört hatte und war jederzeit auf Augenhöhe. Lediglich für die ersten Tore hat die Mannschaft zu lange gebraucht. Entscheidend aber dann die Cleverniss der beiden ausländischen Spieler, die an vier der fünf Tore beteiligt waren.

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