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Eine „Wundertüte“ zum Jahresausklang

23 anstrengende Spiele liegen hinter der Mannschaft des Trainergespanns Ackermann/Tursas. Dass man in dieser Zeit 24 Punkte würde sammeln können, war im Vorhinein nicht unbedingt zu erwarten. Berücksichtigt man die erheblichen Verletzungsprobleme, die den NEV bereits seit Beginn der Meisterschaft plagen, dann ist das Ergebnis umso höher einzuschätzen. Nur selten konnte man drei komplette Reihen aufbieten, von eingespielten Formationen ganz zu schweigen. Trotz der ständigen Umstellungen gelangen der kampfstarken Neusser Mannschaft mehrere überraschende Erfolge, Platz acht war der verdiente Lohn der erheblichen Mühen. Insofern hat sich das Team um Kapitän Francesco Lahmer bereits vor dem Weihnachtsfest selbst beschenkt. Auf dem Weg zur Verwirklichung des großen Traums, der Playoff-Teilnahme, warten aber auch im kommenden Jahr noch einige Hürden. Bevor sich die Jungs in die zweiwöchige Pause verabschieden, gilt es noch eine echte Herausforderung zu meistern.
Silvester wird im Südpark vorverlegt
Am kommenden Freitag sind die „Rockets“ aus Diez-Limburg zu Gast in Neuss. Der aktuelle Vizemeister der Regionalliga West zählt auch in dieser Saison zum Kandidatenkreis auf den Titelgewinn. Neben jungen, talentierten Spielern verfügt unser Gegner auch über zahlreiche Routiniers, die auf langjährige Erfahrung im Profi-Eishockey zurückblicken. Gerade solche Spieler wissen mit ihren Kräften hauszuhalten, um in der entscheidenden Saisonphase Top-Leistungen abrufen zu können. Und da die Playoffs noch zwei Monate entfernt sind, haben sich die Raketen trotz des großen Potenzials bisher den Ruf einer „launischen Diva“ erarbeitet. Als Neusser kennt man freilich in dieser Saison nur die glanzvolle Seite der Medaille, denn in beiden Partien gegen den NEV zeigte sich die EGDL von ihrer besten Seite. Mit 8:1 und 10:1 behielten unsere Gäste sehr deutlich die Oberhand und zeigten dabei, dass mit ihnen im weiteren Verlauf der Saison zu rechnen sein dürfte. Zwar ist das Top-Trio der Liga punktemäßig (noch) recht weit entfernt, doch neben der reichlich vorhandenen Erfahrung ist auch die Ausgeglichenheit des Kaders ein weiteres Ass im Ärmel, das spätestens in den Playoffs wertvoll sein dürfte. Trainer Stephan Petry, der Ende November das Amt von Jens Hergt übernahm, ist angetreten, um die Leistungen des Teams auf hohem Niveau zu stabilisieren. Über den aktuellen Stand können sich die Neusser Eishockeyfreunde am Freitag informieren, wenn die Raketen im Südpark starten. Das letzte Spiel des Jahres beginnt zur gewohnten Zeit um 20 Uhr.

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